Licht

so weit weg
und doch wächst
eine Blume
durchbricht die Erde
der Ruine aus Stein
altes Gemäuer grau
zerfallen verlassene
Welt auf der Suche
über Ebenen aus kaltem Wind
roter Horizont schwarzer Himmel und
Boden-welle auf welle
tritt auf tritt des Reiters
Pferd schleudert Knochen hoch
im wilden Galopp die Augen brennen wie
SternenLicht erreicht den
nichts erhellt den Tag nicht
das Gesicht des
leblos im Sattel liegt
ein Feld aus Schatten
über die dunkle Stille
tobt das Tier im Wahnsinn
klammert sich ausdruckslos
festgeschnallt auf seinem Rücken
sein Herr und Tod
vermischt sich Schweiß mit
Blut werden zwei zu eins

würdest du sterben
für ein kleines Licht