Wo keine Absicht mehr vorherrscht, sondern nur Tun, dort ist der Zen-Weg
Oft wird gesagt, dass Zen „nichts“
biete: keine Lehre, kein Geheimnis, keine Antworten.
In einem Koan
spricht der Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
Es bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch jedoch versperrt – es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst, die schützende Ich-Bezogenheit jedes Einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden (Dukkha). Zen kann diese Verwirrung lösen – zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist. Zen ist nichts Besonderes. Es hat kein Ziel.
Die Charakterisierung, Zen biete „nichts“, wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas „Nützliches“ sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das „ganze Universum“, da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also „alles“, beinhalte.
Auch wenn Intellektuelle und Wissenschaftler sich oftmals von Zen angezogen fühlen, entzieht es sich der „Vernunft“. Zen wird oft als „irrational“ empfunden, auch weil es sich grundsätzlich jeder begrifflichen Bestimmung widersetzt. Das scheinbar Mysteriöse des Zen rührt jedoch allein aus den Paradoxa, die der Versuch des Sprechens über Zen hervorbringt.
Zen zielt immer auf die Erfahrung und das Handeln im gegenwärtigen Augenblick, und umfasst auf diese Weise Gefühl, Denken, Empfinden usw.
Zen besitzt aber auch philosophisch-religiöse Aspekte und historisch gewachsene Lehren, wie etwa in der Sōtō- bzw. Rinzai-Richtung. Diese kann man – wenn sie auch zur subjektiven Erfahrung des Zen nicht unbedingt notwendig sind – selbstverständlich mit Worten beschreiben.
Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere, Shunyata, möglich.
Vor allem im Rinzai-Zen wird die mystische Erfahrung der Erleuchtung (Satori, Kenshō), ein oft plötzlich eintretendes Erleben universeller Einheit, d. h. die Aufhebung des Subjekt-Objekt-Gegensatzes, zum zentralen Thema. In diesem Zusammenhang ist oft von „Erwachen“ und „Erleuchtung“ (pali/sanskrit: Bodhi), vom „Buddha-Werden“, oder der Verwirklichung der eigenen „Buddha-Natur“ die Rede. Diese Erfahrung der Nicht-Dualität ist der sprachlichen Kommunikation kaum zugänglich und kann auch einer Person ohne vergleichbare Erfahrung nicht vermittelt werden. In der Regel wird darüber nur mit dem Zen-Lehrer gesprochen.
Im Sōtō-Zen tritt die Erleuchtungserfahrung völlig in den Hintergrund. Zum zentralen Begriff von Zen-Praxis wird Shikantaza, „einfach nur sitzen“, d. h. die absichtslose, nicht auswählende Aufmerksamkeit des Geistes in Zazen, ohne einem Gedanken zu folgen oder ihn zu verdrängen. Zazen wird im Sōtō also nicht als Mittel zum Zweck der Erleuchtungssuche verstanden, sondern ist selbst Ziel und Endpunkt, was nicht bedeutet, dass während des Zazen oder anderen Tätigkeiten kein Erleuchtungszustand auftreten kann oder darf. Das große Koan des Sōtō-Zen ist die Zazen-Haltung selber. Zur Verwirklichung dieses absichtslosen Sitzens zentral ist Hishiryo, das Nicht-Denken, d. h. das Hinausgehen über das gewöhnliche, kategorisierende Denken. Dōgen schreibt im Shōbōgenzō Genjokoan dazu folgende Passage:
„Den Weg zu studieren heißt sich selbst zu studieren, sich selbst zu studieren heißt sich selbst vergessen. Sich selbst zu vergessen bedeutet eins zu werden mit allen Existenzen.“
Zen ist der weglose Weg, das torlose Tor. Die dem Zen zugrundeliegende große Weisheit (Prajna) braucht gemäß der Lehre nicht gesucht zu werden, sie ist immer schon da. Vermöchten die Suchenden einfach nur ihre permanenten Anstrengungen aufzugeben, die Illusion der Existenz eines „Ich“ aufrechtzuerhalten, würde sich Prajna unmittelbar einstellen.
Realistisch gesehen ist das Beschreiten des Zen-Wegs jedoch eines der schwierigeren Dinge, die in einem menschlichen Leben unternommen werden können. Den Schülern wird die Bereitschaft zur Aufgabe ihres selbstbezogenen Denkens und letztlich des Selbst abverlangt. So dauert der Übungsweg gewöhnlich mehrere Jahre, bevor die ersten Schwierigkeiten überwunden sind. Dabei behilflich sind die Rōshi genannten Lehrmeister. Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig.
Primäre Aufgabe des Zen-Schülers ist die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, eine vollständige Achtsamkeit ohne eigene urteilende Beteiligung (Samadhi). Diesen Zustand soll der Zen-Schüler nicht nur während des Zazen, sondern möglichst in jedem Augenblick seines Lebens beibehalten.
„Zen ist nicht etwas Aufregendes, sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen“ (Shunryu Suzuki)
Auf diese Weise kann sich die Erkenntnis der absoluten Realität einstellen (Satori). Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird aufgehoben; die Kontingenz der eigenen Existenz, das In-die-Welt-geworfen-Sein kann angenommen werden. Vollkommene innere Befreiung ist die Folge: Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu tun und nichts zu besitzen.
Ethik
Zen besitzt eine eigene Ethik. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass man anderen nur helfen kann, wenn man sich selbst befreit hat. Die Zuwendung zu anderen Lebewesen in sorgender Liebe (in der griechischen Agape verwandtem Sinn) und Solidarität ist dabei allerdings niemandem – keinem Gott, keinem Buddha, keiner Offenbarung oder Lehre – geschuldet, sondern erwächst aus der inneren Einsicht im Laufe der Zen-Praxis von selbst.
Wenn der Zen-Praktizierende zur Auffassung kommt, dass alles im Kosmos miteinander in Verbindung steht, so bedeutet dies für ihn, dass keine real existierende absolute Grenze zwischen dem einzelnen Übenden und allen anderen Menschen besteht. Hieraus folgt die Überzeugung, dass jede schädigende, aber auch jede helfende Handlung letztlich auf den Verursachenden zurückfällt. Die Ethik des Zen-Buddhismus kann insofern als „pragmatischer Altruismus“ charakterisiert werden.
Da im Zen Dualismen wie gut/böse oder falsch/richtig sowie die Begrifflichkeit Schuld abgelehnt werden, kann es auch keine allgemein verbindlichen Vorschriften oder Gebote geben, auch wenn sich die Mönche in der Regel freiwillig zu solchen verpflichten (Kai). Die einzige gültige Maxime ist die allgemeine Förderung des Lebens, oder umgekehrt: die Vermeidung des Tötens. Eine große Rolle spielt dabei Karuna (Mitgefühl) mit den Mitwesen. Die Zen-Praxis hat das Wohl aller fühlenden Wesen im Blick, in einem Gelübde heißt es:
„Wie zahlreich auch immer die
fühlenden Wesen sein mögen, ich gelobe, sie alle zu retten.“

Das Ensō (円相, japanisch: Kreis) ist ein Symbol aus der japanischen Kalligraphie, welches in enger Verbindung mit dem Zen-Buddhismus steht. Obwohl Ensō ein Symbol und kein Buchstabe ist, ist es eine der geläufigsten Zeichnungen in der japanischen Kalligraphie. Es symbolisiert Erleuchtung, Stärke, Eleganz, das Universum und die Leere, kann aber auch die japanische Ästhetik an sich symbolisieren. Als „Ausdruck des Moments“ wird Ensō oft als eine Form der expressionistischen Kunst aufgefasst.
In der Philosophie des Zen-Buddhismus stellt das Malen des Ensō einen Moment dar, in dem das Bewusstsein frei ist und Körper und Geist nicht in ihrem Schaffensprozess eingeschränkt werden. Gewöhnlicherweise wird Tinte mit einem Pinsel in einer Bewegung auf Seide- oder Reispapier aufgetragen. Hierbei gibt es keine Möglichkeit der Abänderung: Das Ensō zeigt den Zustand des Geistes im Augenblick des Erschaffens. Viele Zen-Buddhisten glauben, dass sich der Charakter des Künstlers vollständig darin zeigt, wie er das Ensō zeichnet. Demnach soll nur eine Person, die mental und spirituell vollkommen ist, dazu in der Lage sein, ein wahres Ensō zu zeichnen. Einige Künstler praktizieren das zeichnen des Ensō täglich als spirituelle Übung.
Manche Künstler malen das Ensō mit einer Öffnung im Kreis, wohingegen andere einen vollständig geschlossenen Kreis zeichnen. Für erstere kann die Öffnung verschiedene Bedeutungen haben, wie zum Beispiel, die Tatsache, dass das Ensō nicht alleinstehend ist, sondern Teil von etwas größerem ist. Weiterhin kann die Öffnung bedeuten, dass Fehlbarkeit ein essenzieller und inhärenter Bestandteil der Existenz ist. Das Prinzip, die Balance der Form durch Asymmetrie und Unregelmäßigkeit zu kontrollieren, ist ein wichtiger Aspekt japanischer Ästhetik: „Fukinsei“, die Ablehnung der Perfektion.
Agnostizismuß
- Lehre von der Unereichbarkeit des Übernatürlichen
- Lehre, die das übersinnliche Sein für unerkennbar hält
- Lehre, daß Übersinliches dem Menschen verschlossen ist
- Erkenntnisunvermögen. Philosophische Meinung, welche die
Erkenntnismöglichkeit auf das Endliche ( Begrenzte )
beschränkt
und die Entscheidung in Fragen der Metaphysik ( Übersinnliches,
Gott ) für unmöglich hält / erklärt
Theosophie
- Wahrnehmung Gottes durch die göttliche Kraft im Menschen
- Wissen um das göttliche Geheimnis
- Gottesweisheit. Erlösungslehre, die in der Meditation über
Gott den Sinn des Weltgeschehens erkennen will
- griechisch : Weisheit durch Gott. Religiös-kosmische
Erlösungslehre durch ausbildung natürlicher Anlagen des
Menschen,
welche sich in verschiedenen Ausprägungen im Osten ( Brahmanismus,
Buddhismus )
und Westen ( Neuplatonismus, Gnosis, theosophische Mystik ) feststellen
läßt
Der Manichäismus
Die Zukunft muß zerstört werden, da sie unrein und krank
ist.
( Kein Wunder, bei der Vergangenheit und Gegenwart )
Der Ausgangspunkt dieser Erkenntnis ist, daß der
gegenwärtige Zustand gefährlich und unheilvoll ist,
da sich Geist und Materie, Licht & Schatten, Gut & Böse in
ihm vermischen.
Der Mensch wird sich bewußt, wie sehr diese Vermischung den
Verfall fördert.
Da sie einen anormalen Zustand darstellt, wird ein ursprünglicher
vollkommener Zustand vorausgesetzt,
von dem aus sich der Fall ereignete.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines rettenden Bruchs mit dem
gegenwärtigen Zustand,
um die verlorengegangene ursprüngliche Vollkommenheit
zurückzugewinnen.
Herausforderungen
Jede Vision, jeder Traum, alle Quellen der Inspiration und alle
Vermutungen, alles was von jenseits der Logik und des
rationalen Denkens an uns herantritt sollte herausgefordert werden.
"Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch
anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun" Goethe
Zurückweichen
Wenn zwei gleichwertige Kräfte aufeinandertreffen, wird die
eine schließlich zurückweichen und die andere dadurch auf
ein höheres Niveau steigen.
"Zur Resignation gehört Charakter" auch
Goethe
Energie
Keine unnötige Energieverschwendung oder Ansammlung. So ist es
z.B. ein sinnloses Unternehmen, einen Tisch mit
geistigen Kräften zu bewegen, die man vorher Stundenlang gesammelt
hat, wenn der gleiche Effekt durch einen leichten
Stoß erzielt wird.
"Reden über Dinge, die durch reden nicht
entschieden werden können, muß man sich abgewöhnen"
Berthold Brecht
Ursache und Wirken
Alles hat irgendwie zwei Seiten. Man darf nie etwas erwarten ohne
etwas dafür zu geben oder zu tun. Auf jede Aktion folgt
eine Reaktion, auch wenn dieser Austausch nicht immer ausgeglichen sein
muß. Yin und Yang könnte als Begriff dienen, das Prinzip
zu beschreiben. Es hat aber nicht nur etwas mit Taten zu tun, sondern
auch mit Energien. Jede Aktion ist unwiederruflich und nachhaltig.
"Überhaupt ist es geratener, seinen Verstand
durch das, was man verschweigt, an den Tag zu legen, als durch das, was
man sagt" Arthur Schopenhauer
Gleiches und
Gegensätze
Gleiche zieht immer Gleiches an, Menschen als auch Gegenstände
( außer in der Physik ). Gegensätze tun dies nicht. Sie
finden sich höchstens interessant. Das macht das Leben aber nicht
wirklich einfacher.
"Keiner ist so verrückt, daß er nicht
einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht" Heinrich
Heine
Ordnung und Chaos
Je mehr Ordnung angehäuft wird, desto chaotischer wird es. Und
je chaotischer es wird, desto ordentlicher wird es.
"Ordnung braucht nur der Dumme. Das Genie
beherrscht das Chaos" Albert Einstein
Licht und Schatten
Wo viel Licht fällt ist auch viel Schatten. Und wo der
Schatten dunkel und bedrohlich ist, ist das Licht hell und blendend.
"Der Widerspruch ist das Erheben der Vernunft
über die Beschränkung des Verstands" Georg Wilhelm Friedrich
Hegel
Logik
Logik dient vorallem dazu, die eigene Unwissenheit zu
verdrängen.
"Die Deutschen sind ein gemeingefährliches
Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein
Gespräch über Philosophie" Heinrich Heine
Zeit
Die Zeit wird von vielen als wichtig empfunden, weil sie für
sie zu schnell vergeht und nicht zu wiederholen ist.
Denke nicht an die schlechte Zeit die kommt, denke an die schöne
Zeit die gewesen ist.
"Mögest du in interessanten Zeiten leben"
Chinesischer Fluch
Ablehnung
Menschen übersehen oft, was sie für unmöglich
halten. Und viele Leute wollen nicht verstehen, was für sie
unwichtig ist.
"Es ist schwer, mit Menschen zu leben, weil das
Schweigen so schwer ist" Nietzsche
Entbehrungen
Entbehrungen verengen die Perspektiven. Es gibt viel zu tun, aber
es ist nicht alles wirklich wichtig.
"Bedenke stets, daß alles vergänglich
ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid
nicht zu traurig sein" Sokrates
Regeln und Ausnahmen
Ausnahmen bestätigen nicht die Regel. Sie können sie aber
auf die Probe stellen, um zu erweisen, ob sie in Ordnung ist, ob
sie überhaupt Gültigkeit hat oder ob es bloß eine
falsche Regel ist.
"Ich weiß, daß ich nichts weiß"
Platon
Schicksal und Zufall
Es gibt zwei Dinge im Universum, die das Leben beeinflussen.
Schicksal und Zufall. Zufall, zu dem Glück und Pech gehören,
ist dafür verantwortlich, das manchmal einfach Dinge passieren,
während Schicksal nur Leute betrifft, die später in
Geschichtsbüchern auftauchen.
"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine
Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er
wird dein Schicksal" (Talmud)
Götter und so
Götter entbinden die Ängstlichen von der Pflicht,
Verantwortung für sich selbst und für andere auf sich nehmen
zu wollen und etwas aktiv zu tun.
"Was immer du tun kannst oder wovon du
träumst - fange es an. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und
Magie" Goethe schon wieder
Sinn des Lebens
Suche nach dem Schlüssel, der das Übernatürliche,
das Übersinnliche im Menschen befreit, um damit das göttliche
Geheimnis zu verstehen und selbst Gott zu werden. Oder 42 eben....
"Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem
Etwas" Christian Morgenstern
Glauben
Glauben heißt von etwas fest überzeugt zu sein. Wer glaubt, weiß in erster Linie nicht Bescheid
und bildet sich irgendetwas ein.
Glaube ist vielfälltig, oft grenzenlos und meist völlig
unbegründet. Es ist der eigentliche Sinn des Glaubens, das man
sich die Welt erklärt,
wie sie gewesen sein könnte, wie sie sein sollte, wie sie werden
könnte. Aber das hat mit der Wahrheit nichts zu tun.
"Der Mensch muss bei dem
Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei, er
würde sonst nicht forschen." Goethe
Götter sterben wenn niemand mehr an sie glaubt. Der glaube an
etwas gibt diesem Kraft.
Wer etwas heraufbeschwört sollte darauf achten, das er es
kontrollieren kann bevor es ein Eigenleben entwickelt.
"Every object you touch is alive with your life
and your will." William S. Burroughs
böses
Tun
Der Mensch ist nicht böse, weil er böses tut. Er tut
böses, weil er Böse ist.
"Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch
Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht"
Setus Empiricus
Zukunft
Heute ist Morgen der letzte Tag des Gestern. Warte mal :
Gestern
war
Heute
ist
Morgen
;o)
Du lebst heute. Denk nicht zu viel an den Morgen. Denn das Gestern ist
vorbei und die Zukunft erschaffst du jetzt.
Folge keinem ausgetretenem Weg. Gehe einen eigenen, einen neuen Pfad.
"Die Zeit kommt aus
der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer
hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen"
Augustinus
Individualität
Es gibt tatsächlich sehr wenig individuelles Bewußtsein
als solches. Es ist eine Illusion. Was ist ein Individuum ?
Ist der Mensch ein Individuum wenn er schläft ? Er hat dann kein
Bewußtsein seiner selbst.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen
ist begrenzt" Albert Einstein
Probleme
Regen ist nur ein Problem, wenn man nicht naß werden will.
"Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden
zu werden" Oscar Wilde
Begegnungen
Wir wissen nicht was wir vermissen, bis es uns begegnet.
Und wir schätzen nicht was wir haben, bis wir es verlieren.
"All unser Übel kommt daher, daß wir
nicht allein sein können" Arthur Schopenhauer
SelbstErfahrung
Das Verlangen so zu bleiben wie man ist, ist das was einen begrenzt.
Wenn SelbstVerbesserung masturbation ist ? Was ist dann
SelbstZerstörung ? Erwachen ?
"Nur wenn du alles verlierst, bist du frei alles
zu tun" Tyler Durden
Hoffnung
Bedeutet alle Hoffnung zu verlieren den Gewinn von Freiheit ?
"Niemand ist frei, der über sich nicht Herr
ist" Claudius
Sterben
Jeden Tag auf's neue. Jede Stunde ein Stückchen. Es kann immer
passieren. Jeden Augenblick.
Aber es ist eine Tragödie das es dann doch nicht passiert.
Überleben ist ein genetisches Gesetz.
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Nur vor dem
sterben" Woody Allen.
Selbstbewußtsein
Sich SelbstBewußtSein. SelbstBewußt-Werden. Kon
Zen-tration. Kontrolle. Disziplin. Entwicklung. Wachsen.
"Ein Mensch ist nur das Produkt seiner Gedanken.
Was er denkt, wird er" Ghandi
eXistenz
Nichts existiert ewig. Alles was beginnt, endet. Imperien,
Königreiche, Regierungen. Irgendwann auch Religionen.
Wo sind die alten Götter der Griechen und Römer ?
Untergegangen mit ihren Zivilisationen.
"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand
mehr an ihn denkt." Berthold Brecht
Tradition
Ein sklavisches Festhalten an Überlieferungen legt die
Individualität in Ketten.
Die Vergangenheit hat vorallem eins : Vergangenes.
Halte die Tradition in ehren aber ändere sie nach deinen
Bedürfnissen.
Gehe auf alten Wegen in neue Richtungen.
Traditionen die Entwicklungen behindern müssen geändert oder
abgeschaft werden.
"Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen
tritt." Francois Truffaut
Heute
Heute, leben. Leben ist ein egoistischer Akt. Na und ?
"Heute, das ist mein Lieblingstag." Winnie Puh
Natürlich mache ich mir was aus Weisheiten anderer. Wenn ich sie
für mich gebrauchen kann. Also her damit.
Ich bin nicht weiser als die meisten, äh, den Rest hab ich
vergessen...
"Ich denke gerne an die Chance einer
Möglichkeit." Mr. Spock
Alles was bleibt, mein unsichtbarer Freund...

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