Wer mit Ungeheuern
kämpft,
mag zusehen,
daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
( Nietzsche der alte Rocker, Jenseits von Gut und Böse )
Rede vom Gedicht
Das Gedicht ist nicht der Ort, wo die Schönheit gepflegt wird.
Hier ist die Rede vom Salz, das brennt in den Wunden.
Hier ist die Rede vom Tod, von vergifteten Sprachen.
Von Vaterländern, die eisernen Schuhen gleichen.
Das Gedicht ist nicht der Ort, wo die Wahrheit verziert wird.
Hier ist die Rede vom Blut, das fliesst aus den Wunden.
Vom Elend, vom Elend, vom Elend des Traums.
Von Verwüstung und Auswurf, von klapprigen Utopien.
Das Gedicht ist nicht der Ort, wo der Schmerz verheilt wird.
Hier ist die Rede von Zorn und Täuschung und Hunger
(die Stadien der Sättigung werden hier nicht besungen).
Hier ist die Rede von Fressen, Gefressenwerden
von Mühsal und Zweifel, hier ist die Chronik der Leiden.
Das Gedicht ist nicht der Ort, wo das Sterben begütigt
wo der Hunger gestillt, wo die Hoffnung verklärt wird.
Das Gedicht ist der Ort der zu Tode verwundeten Wahrheit.
Flügel! Flügel! Der Engel stürzt, die Federn
fliegen einzeln und blutig im Sturm der Geschichte!
Das Gedicht ist nicht der Ort, wo der Engel geschont wird.
Christoph Meckel
...soviel zum
Inhalt.
Hatte ich schon gesagt, daß ich Gedichte scheiße
finde ?
Vorallem so klassische.
Nach Regeln geschrieben. Warscheinlich noch in Reimform, buhu.
Satzzeichen. BrechReitz...
Arthur Rimbaud, da steh ich drauf. Oder Baudelaire.
Wo die Leute sich aufgeregt haben als das veröffentlicht wurde.
Eigene Regeln, eigener
Stil.
Ich schreibe nicht
simpel, Ich schreibe nicht schön.
Es ist verstrickt und
kompliziert. Verschachtelt und anstrengend.
Was bin ich ?
So
geht es mir, manchmal
Das ist Selbstdarstellung. Klar oder ?
Daran
glaube ich, manchmal
Das ist Lebensphilosophie und so Kram.
Allein
alles was ich tue, ich weine für die Götter
schwarze Sterne in meinem Kopf
explodiert Nichts außer Regen
wer bin ich schon
allein
Ich
lüge immer,
das ist die Wahrheit.
Wer bin ich ?
Niemand wer
bin ich was
mache ich etwas
von diesem etwas
von jenem
ich kann nichts
richtig gut
Nichts
ist an mir
was beeindruckend wäre
ich vollkommen
wäre ich
falsch
(Niemand)
Sinn einer HP ?
Hab ich nun auch nicht verstanden. Es macht keinen Sinn, zumindest
keinen großen.
Also mal ehrlich, es scheint Leute zu geben die nix anderes machen.
Da sind wirklich tolle Seiten zu finden, wo viel Arbeit drinsteckt.
Es gibt noch so vieles, was zu tun ist.
Und für mich gibt es ein
Leben nach dem Internet.
Es gibt kaum etwas in der Welt, daß einen Sinn ergibt.
Vielleicht
ist der Sinn der Weg.
Aber was ist das Ziel ?
Und wo gehts überhaupt lang ? Und wo geht das Licht an ?
Und wer
hat hier wieder nicht aufgeräumt ???
Manchmal mache ich so etwas. Hatten
wir ja schon.
Hauptsächlich für mich aber es scheint auch andere zu geben,
die das interessiert. Ach ? Na da bin ich aber mal gespannt.
Tiefere Beweggründe ?
Nein. Oder mir fallen im Moment keine ein. Oder ich lüge. ( Ha,
ha, der ist auch gut...)
Warum's hier so aussieht wie's aussieht, weil's reicht oder ?
Weil ich faul bin. Weil ich nicht Du bin.
Warum bin ich ?
Buddha :
Leben ist erschaffen, erschaffen ist Leben. Die Bedeutung von etwas zu
erschaffen ist Leben zu geben. Die Bedeutung von Leben ist zu
erschaffen. Wenn die Bibel sagt, wir wurden nach Gottes Ebenbild
geschaffen, bedeutet es nicht, wir sehen aus wie Gott, es bedeutet wir
wurden erschaffen um selber Gott zu sein. Der Akt des Erschaffens ist
das Ebenbild Gottes. Es gibt keine Teilung von Prozeß und
Produkt. Der Akt ist das Subjekt. Akt und Aktion sind eins. Der
Schöpfer, die Schöpfung und der Akt des Erschaffens sind
eins. Der Akt des Erschaffen bringt uns näher zu Gott.
Das materielle Universum
und der physische Körper
den wir erleben, sind
nur kleine Aspekte der Realität.
Die Entscheidung zu
beobachten
erschafft nicht nur unser
erleben der physischen Welt. Sie erschaft ebenso
unser Bewußtsein
von uns selbst. Alle
physische
Realität die
wir erleben ist,
in diesem Sinne, selbst
erschaffen. Wir sind
die Schöpfer, der
Prozeß des erschaffens und
das was erschaffen wird. Unsere Sicht
von Raum, Zeit und
der ganzen materiellen
Welt ist selbsthergestellt. Wir
realisieren das
das was wir
focusieren Realität wird. Um
Verantwortung
dafür aufzunehmen,
müssen wir uns auf die Realität die wir erleben
wollen focusieren anstatt sie zu erschaffen.
Auch wenn wir unsere Realität auf der Entscheidung sie zu
beobachten erschaffen, jede Realität die wir erleben beginnt mit
einer Entscheidung. Wir entscheiden uns fröhlich zu sein und
erschaffen Fröhlichkeit. Jeder Akt, jede Erfahrung und jede
Schöpfung beginnt mit einer Entscheidung.
Wenn wir realisieren, daß jede Aktion Kunst ist, daß das
gesamte Universum eine orchestrierung von lebender Schöpfung und
erschaffen von Leben, und das der tatsächliche Akt des Lebens der
Akt von Erschaffung unserer selbst und der Welt in der wir leben ist,
müssen wir unsere kreative Energie benutzen uns auf die
Realität zu focusieren die wir wollen. Denn was wir focusieren,
was wir sagen, was wir wollen, was wir tun ist das was wir erschaffen.
Akemi :
Ich betrachte Schöpfen als eine Art Metamorphose. Nichts kann
für immer in einer Form bleiben.
So wie keine eine Form von Sprache lange im Mittelpunkt bleibt.
Der erste Schritt von multi-dimensionalität
ist sich ein-dimensionalität zu widersetzen. Der erste Schritt im Widerstand
von
ein-dimensionalität ist, zu realisieren,
das Sprache
(geschrieben und verbal
) nicht deine eigene ist. Es ist ein starres Werkzeug
einer Konspiration um
Bedeutung und
Nuance zu ersetzen,
mit vorfabrizierten Symbolen das nur einen Bruchteil
deiner waren
Absichten mitteilen
kann. Selbst Ordnung
ist willkürlich.
B folgt nicht
A weil es das in
der tat tut, sondern weil wir aggressiv,
invasiv konditioniert
wurden so zu denken. Sprache wurde
zu voraufgenommener Sequenz. Praktiziert in ihrem
einseitigen
Zustand konditioniert sie das Bewußtsein so beschränkt
zu sein wie die
Sprache beabsichtigt
es zu repräsentieren.
Wie auch immer, wir brauchen Sprache und Kommunikation nicht abzulegen.
Aber wir müssen lernen sie zu benutzen anstatt sie uns benutzen zu
lassen. Wenn ich Sprache gebrauche, ist jeder Satz zweideutig oder
allegorisch, das eine sagen und das andere meinen, oder auch mehrere
inklusive des Offensichtlichen. Jeder Satz ist eine Übersetzung.
Nichts ist außerhalb des Kontextes, wenn der Kontext alles ist.
Von Metapher zu Metamorphose.
Der Gedanke macht das Wort, das Wort macht Fleisch. Deshalb ist es
wichtig stetig das Subjekt zu ändern. Das Subjekt verändert
sich vor unserem eigenen Auge, vor unserem Bewußtsein. Deshalb
ist es wichtig stetig das Bewußtsein zu verändern. Ich
praktiziere Lyrik als Magie. Alle Wörter sind Alchimie. Die
große Kunst der Transformation.
Kabuki - David Mack
So oder so ähnlich, frei transformiert von
mir.
What i cannot create, i do not
understand
Richard P. Feynman

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